PULVERLACKE AB 250 G. LAGERFARBEN MEIST IN 24 H VERSANDFERTIG.PERSÖNLICHE BERATUNG: +49 176 24793121

RATGEBER / SELBST BESCHICHTEN

PULVERBESCHICHTEN
SELBER MACHEN.
SO KLAPPT ES.

Mit einer eigenen kleinen Anlage bekommst du richtig gute Oberflächen hin, von der Motorradfelge bis zum Halter. Hier findest du die wichtigsten Schritte, das nötige Material und typische Fehler, die du vermeiden kannst.

Selbst beschichtete Felge in Türkis
Kurz gesagt
  • Du brauchst Pulverpistole, Absaugung oder Kabine, einen Ofen und eine gute Erdung.
  • Die Vorbereitung entscheidet: sauber, fettfrei und gestrahlt.
  • Einbrennen immer nach dem technischen Datenblatt des Pulverlacks.

Was du zum Pulverbeschichten brauchst

  • Pulverpistole: Sie lädt das Pulver elektrostatisch auf, damit es am geerdeten Teil haftet.
  • Kabine oder Absaugung: Überschüssiges Pulver sollte nicht im Raum landen. Ein Pulversauger hilft auch beim Maskieren und bei mehrfarbigen Beschichtungen.
  • Ofen: Ein Ofen, der das Teil gleichmäßig auf die geforderte Einbrenntemperatur bringt. Den Küchenofen solltest du dafür nicht nutzen.
  • Schutz: Atemschutz, Handschuhe und eine gut belüftete Umgebung.
  • Pulverlack: Für kleine Teile oder einen Test reichen oft schon 250 g.

Schritt für Schritt

  1. Entlacken und strahlen. Alte Beschichtung und Rost müssen runter. Sandstrahlen sorgt für eine saubere, angeraute Oberfläche.
  2. Entfetten. Fingerabdrücke und Öl verhindern eine gute Haftung. Arbeite ab jetzt nur noch mit Handschuhen.
  3. Maskieren. Gewinde, Lagersitze und Dichtflächen hitzefest abkleben oder verschließen. Kleine Unebenheiten lassen sich mit 2K-Thermospachtel ausgleichen.
  4. Grundieren, wenn nötig. Für Korrosionsschutz oder für Lasuren und Candy-Aufbauten ist eine passende Grundierung oder Basis wichtig.
  5. Pulver auftragen. Gleichmäßig und nicht zu dick sprühen. Ecken und Kanten zuerst, dann die Flächen.
  6. Einbrennen. Temperatur und Zeit stehen im technischen Datenblatt des Pulverlacks. Gemessen wird die Objekttemperatur, nicht nur die Ofenanzeige.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

  • Blasen und Krater: Gussteile können beim Einbrennen ausgasen. Teil vorher ausheizen, dann erst pulvern.
  • Orangenhaut: Meist zu dick aufgetragen oder nicht richtig eingebrannt.
  • Schlechte Haftung: Fast immer eine Frage der Vorbereitung. Strahlen und Entfetten nicht abkürzen.
  • Falscher Farbton bei Candy: Lasuren wirken erst mit der richtigen Basis. Im Zweifel vorher mit Christian abstimmen.

Keine eigene Anlage?

Dann übernimmt MOTEC das Beschichten für dich: Entlacken, Sandstrahlen und Pulverbeschichten in Kritzow, mit jedem Pulverlack aus dem Sortiment.

HÄUFIGE FRAGEN

GUT
ZU WISSEN.

01Wie viel Pulverlack brauche ich?

Das hängt von Fläche, Form und Auftragsweise ab. Für kleine Teile und Tests reichen oft 250 g. Bei größeren Projekten hilft Christian bei der Mengenabschätzung.

02Brauche ich eine Grundierung?

Für Korrosionsschutz und für Candy- oder Lasur-Aufbauten ist eine passende Grundierung oder Basis meist sinnvoll. Christian sagt dir, was zu deinem Teil passt.

03Welche Temperatur braucht Pulverlack?

Das steht im technischen Datenblatt des jeweiligen Pulverlacks. Entscheidend ist die Temperatur am Teil selbst, nicht nur die Einstellung am Ofen.

04Kann ich mehrere Farben kombinieren?

Ja, zum Beispiel mit Maskierung und mehreren Einbrenngängen. Ein Pulversauger hilft, Pulver gezielt von Flächen zu entfernen.

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