RATGEBER / BESCHICHTUNG
FELGEN
PULVERBESCHICHTEN.
KOSTEN & ABLAUF.
Neue Farbe, harte Schale: Pulverbeschichtete Felgen sehen nicht nur stark aus, sie halten auch viel aus. Hier erfährst du, wie das Pulverbeschichten von Felgen abläuft, wovon die Kosten abhängen und was du vorher klären solltest.

- Die alte Beschichtung wird entfernt, die Felge gestrahlt, gepulvert und eingebrannt.
- Die Kosten hängen von Größe, Anzahl, Zustand, Aufbau und Farbton ab.
- Den genauen Preis bekommst du nach einem Foto per WhatsApp.
So läuft das Pulverbeschichten von Felgen ab
- Vorbereiten. Die Felge kommt ohne Reifen, Ventil und Auswuchtgewichte in die Werkstatt.
- Entlacken. Alter Lack oder alte Pulverbeschichtung wird entfernt, damit die neue Schicht direkt auf dem Metall sitzt.
- Sandstrahlen. Strahlen entfernt Rost und Rückstände und raut die Oberfläche an. So haftet das Pulver dauerhaft.
- Pulvern. Das Pulver wird elektrostatisch aufgetragen. Je nach Wunsch einfarbig, zweifarbig oder als Candy-Aufbau mit Basis, Lasur und Klarlack.
- Einbrennen. Im Ofen schmilzt das Pulver zu einer geschlossenen, harten Schicht. Temperatur und Zeit richten sich nach dem technischen Datenblatt des Lacks.
- Kontrolle. Nach dem Abkühlen wird die Oberfläche geprüft, dann ist die Felge fertig zur Montage.
Was kostet es, Felgen pulverbeschichten zu lassen?
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil jede Felge anders ist. Diese Punkte bestimmen den Preis:
- Größe und Anzahl: Ein Satz mit vier Felgen ist anders kalkuliert als eine einzelne Motorradfelge.
- Zustand: Wie viel alte Beschichtung und Korrosion runter müssen, entscheidet über den Aufwand beim Entlacken und Strahlen.
- Aufbau: Einfarbig ist am einfachsten. Zweifarbig oder Candy mit mehreren Schichten braucht mehr Arbeitsschritte.
- Farbton: Du wählst aus über 330 Pulverlacken, von RAL bis Chrom-Effekt.
Am schnellsten geht es so: Foto von deinen Felgen per WhatsApp an Christian schicken, kurz den Wunsch-Farbton dazu, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung.
Pulverbeschichten oder lackieren?
Pulverbeschichtung ist eine dicke, sehr widerstandsfähige Schicht und kommt ohne Lösemittel aus. Für Felgen, Rahmen und Metallteile, die Steinschlag, Salz und Hitze aushalten müssen, ist sie deshalb besonders beliebt. Die Voraussetzung: Das Teil muss die Einbrenntemperatur vertragen. Kleine Macken lassen sich bei Pulver schwerer punktuell ausbessern als bei Nasslack.
Pulverbeschichtung entfernen und entlacken
Soll eine vorhandene Pulverbeschichtung erneuert werden, muss sie in der Regel komplett runter. Beim Entlacken wird die alte Schicht entfernt, anschließend wird gestrahlt. Genau das übernimmt MOTEC direkt mit, du bringst nur das Teil.
